Maler, Komponist
(31 mai 1966)
Sein Vater hat ihm zum ersten Mal Kunst beigebracht. Er hat ihn in mehreren Kunstarten ausgebildet. Seit seinem 15 Lebensjahr hat er an den Zeichnungskursen der BMK teilgenommen. Er hat seine Studien später privat absolviert. Sein Meister war István Sinkó. Er hat 1986 eine längere Zeit in Amsterdam, Paris und London verbracht. Seine Zeichnungen und Schriftwerke werden in folgenden Zeitschriften regelmäßig veröffentlicht: Élet és Irodalom (dt. Leben und Literatur), Új Magyarország (dt. Neues Ungarn), Mozgó Világ (dt. Welt in Bewegung), Kalligram und Irodalmi Szemle (dt. Literarische Schau) in Pressburg. Seine Werke mit soziographischen Darstellungen stellen Menschen in speziellen Lebenssituation dar, z. B. dramatischen Situationen oder Portraits in Peripherie gedrückten Figuren. Er arbeitet in mehreren Kunstarten und macht neben graphischen Bildern auch nonfigurative Gemälde. Seit 1997 lebt er in Érd.
Seine Serien,
die er regelmäßig ausstellt: Csavargóportrék (dt.
Landstreicher-Portraits), Catalogus Rerum – Jelenségek Jegyzéke (dt.
Verzeichnis von Phänomenen), „Szobrok” (dt. „Skulpturen”) und
Történelmi vázlatlapok (dt. Historische Skizzenblätter). Die
Csavargóportrék sind eine Sammlung von Skizzenblättern und vervielfachten
Graphiken. Der Künstler hat aus deren selektierter Version im Wartesaal des
Süd-Bahnhofes eine Ausstellung für Obdachlose veranstaltet. Die Catalogus
Rerum ist eine Sammlung aus großen Tafelbildern, die ein subjektives,
launisches und nonfiguratives System von Phänomen mit dem Prinzip „Bild im Bild"
ist. Die „Szobrok” sind in der Horizontale dargestellte, skulpturartige und
anthropomorphe Figuren mit
individueller graphischer Lösung: Die mehrfach aufeinander geklebten und
fotokopierten Flächen bilden die Basis, auf welcher Pastellfarben der Zeichnung
den letzten Schliff verleihen. Die Anwendung dieser „Kollagetextur“ bringt eine
eigenartig, monochrome Tönung zustande. Die „Történelmi vázlatlapok“ ist eine
Serie aus sechzehn Tafeln, die einzelne Skizzenzeichnungen mit mehreren Texten
und Zeichnungen enthalten und die Skizzenzeichnungen als eine eigenständige
Kunstart behandelt werden. Diese Serie war zum ersten Mal auf der
Milleniums-Ausstellung des „Petőfi Literaturmuseums“ in Aszód zu sehen. Er hat
im Jahre 2000 als Komponist mit
christlich-religiösen Werken debütiert. Seine Ausstellungen sind
zugleich Komponisten-Aufführungsabende, die mit der Einbeziehung eines Chors und
eines Orchesters komplexe Bildkunst-Musikveranstaltungen bieten.