GÁL, András
Maler
(Budapest, 24. Juni 1968)
1982–86: Fachoberschule für Kunstgewerbe. 1987–91: Ungarische Hochschule für Bildende Künste, Fachrichtung Malerei. 1991–94: postgraduales Studium am Institut für Wandmalerei. Seine Meister: Lajos Sváby, Károly Klimó, Zoltán Tölg-Molnár. 1995–96: Er ist Tutor an der Ungarischen Hochschule für Bildende Künste in der Fachrichtung Malerei. 1992: Barcsay-Preis; 1996: Stipendium der Ungarischen Akademie in Rom; 1997–99: Derkovits-Stipendium; 1997: Stipendium für Bildende Künste der Stadt Wien. 1997: III. Preis im Rahmen des Strabag (Ungarischer Asphalt) Mal-Wettbewerbs; 2000: Artist in Residence, Wien; 2001: Eötvös-Stipendium.
Der junge Maler arbeitet bereits während seiner Hochschuljahre mit einer reduzierten Palette. Zunächst experimentiert er mit einer mehrfarbig-differenzierten Monochromie, später mit der reinen Monochromie. Seine zumeist großflächigen Ölbilder, bei deren Entstehen er zum Zweck der bildlichen Dynamik statt der Farbmalerei gelegentlich die Impasto-Maltechnik anwendet, weisen viele Einflüsse auf: angefangen von der Grisaille-Malerei und Alexander Michailowitsch Rodtschenko über Yves Klein und Mark Rothko bis hin zu Zsigmond Károly. Bisweilen fügt er mehrere Tafelbilder aneinander (Auf etwas stehend, 1995), oder er appliziert die Tafelbilder aufeinander, womit er einen Bild-im-Bild-Effekt erzielt, oder er stimmt den Rand der Leinwand mit der Bildkomposition ab, wobei er gelegentlich auch die Ecken abschneidet (Mangel, 1996).
(Übersetzer: Péter Bognár)