GÁLIK, András

GÁLIK, András
(Klein Warschau [Kis Varsó])
Maler
(Budapest, 7. März 1970)
1990–97: Ungarische Hochschule für Bildende Künste, Fachrichtung Malerei. Sein Mentor ist Dóra Mauer. 1996–97: Stipendiat in Bukarest, 1997: Lipót Hermann-Preis. 2004: Auf der Skulptur-Quadriennale in Riga (European Space) gewinnt Klein Warschau (András Gálik und Bálint Havas) mit dem Werk „Márvány Straße” (2000, Silikongummi-Relief, 500 x 50 x 800 cm) den Hauptpreis.  Mit der Verquickung eines zerstörten Denkmals in Budapest (Vámház Ring) und einer zeitgenössischen Plastik (Pawel Althamer: 16 benches) gewinnt Klein Warschau (Gálik, Havas) den mit 6.500 Euro dotierten Orange-Preis in Holland. Titel des Werks: Deserted Memorial [Verlassenes Denkmal], 2004. Gálik gehört zu jener Generation Bildender Künstler, die in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre in Erscheinung tritt. Seine ortspezifischen Arbeiten fertigt er häufig aus Gipsmosaiken an. Ein Beispiel hierfür ist seine Diplomarbeit und das in Bukarest entstandene Werk (in Zusammenarbeit mit Bálint Havas) mit dem Titel Heiliger Georg, der Drachentöter. Das Werk reflektiert auf ein allegorisches Wahlplakat in Bukarest, wobei sich das Thema in Metamorphosen von der Kunst zur Politik und wieder zurück verwandelt. Das Gros seiner Werke schafft er gemeinsam mit Bálint Havas. Gálik und Havas sind die Gründer der offenen Künstler-Gruppe Klein Warschau.
(Übersetzer: Péter Bognár)

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